Der Lockdown trifft die rund 600'000 Selbständigen der Schweiz besonders hart. Rund 30 Prozent der KMU haben ein liquides Vermögen von weniger als 50'000 Franken. Von diesen Kleinbetrieben kämpften viele bereits ums Überleben, schreibt die «NZZ am Sonntag» in ihrer heutigen Ausgabe und beruft sich dabei auf eine repräsentative Erhebung der Universität Lausanne und der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich.

Jeder vierte Selbständige in dieser Kategorie könne höchstens einen Lockdown von einem weiteren Monat durchstehen, weil der Umsatzverlust im Monat April die Hälfte des angesparten Vermögens übersteige. Besonders angespannt sei die Lage bei Therapeuten sowie bei den Restaurants.

(SDA | val)