Im Falle einer Kontingentierung oder eines Stromausfalls sollen der Waadtländer Bevölkerung wesentliche Leistungen weiterhin zur Verfügung stehen, wie der Staatsrat am Mittwoch schrieb. Dazu zählen die Bereiche Gesundheit, Sicherheit und die Trinkwasserversorgung.

So wird beispielsweise die Heizung in Gebäuden, die dem Kanton gehören, auf 20 Grad gesenkt. Zudem ermutigte der Staatsrat die Bevölkerung, die Gemeinden und die Unternehmen dazu, ihren Verbrauch zu senken.

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Parallel dazu führt der Staatsrat eine Vernehmlassung durch und wird dem Grossen Rat anschliessend dringliche gesetzliche Bestimmungen vorschlagen, um die Werbe- und Geschäftsbeleuchtung einzuschränken. Auch soll es dem Kanton möglich sein, verbrauchsintensive Unternehmen dazu zu ermutigen, gegen eine Mangellage Vorkehrungen zu treffen.

Die Behörden unterstützen zudem verstärkt Liegenschaftsverwalter und -Eigentümerinnen sowie Mieterinnen und Mieter durch Programme, die die Umsetzung von Energiesparmassnahmen in Gebäuden und Wohnungen fördern.

Ab Mitte Oktober wird der Kantonale Führungsstab ein Krisenmanagement-Dispositiv leiten. Damit sollen Behörden je nach Entwicklung innert kürzester Zeit handeln können.

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