Der US-Bürovermieter schreibt hohe Verluste und verbrennt weiter viel Kapital. Im dritten Quartal flossen 517 Millionen Dollar ab, wie WeWork in einer von Reuters eingesehenen Mitteilung an die Mitarbeiter bekanntgab. Der Konzern habe rund 3,6 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln und sei in der Lage die Corona-Krise zu überstehen.

WeWork mietet Immobilien langfristig an und vermietet Büroflächen an Firmen, Unternehmer und Start-Ups, die kurzlaufende Mietverträge abschliessen. Die Zahl der Kündigungen sei im September auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch der Corona-Pandemie gesunken.

Zudem trennte sich WeWork von Standorten und einigte sich mit zahlreichen Immobilienbesitzern auf niedrigere Mieten. Die langfristigen Verbindlichkeiten würden dadurch um schätzungsweise 1,5 Milliarden Dollar sinken, erklärte WeWork.

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(reuters/gku)