Wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) am Montag mitteilte, arbeiten die kantonalen Behörden mit Lebensmittelunternehmen daran, den verunreinigten Rohstoff einer chinesischen Firma über die internationalen Produktions- und Lieferketten zurückzuverfolgen. Dies geschehe in enger Abstimmung mit dem BLV, das die Koordination mit den ausländischen Partnerbehörden sicherstelle.

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Ziel sei es, alle in der Schweiz betroffenen Produkte zu identifizieren und vom Markt zu entfernen. Wegen der Komplexität der Lieferketten lässt sich laut dem BLV nicht vollständig ausschliessen, dass weitere Produkte von der Cereulid-Verunreinigung betroffen sind. Die Stiftung Konsumentenschutz hatte den Rückruf von verunreinigten Babymilchprodukten in der Schweiz als verspätet kritisiert.