Zwar gingen die Gästezahlen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 4 Prozent zurück, doch liegen die Werte noch 17 Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt, wie der Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) am Donnerstag mitteilte.

Vor allem tiefergelegene Skigebiete hatten mit den geringen Schneemengen zu kämpfen. So gingen in Skigebieten, die unter 1500 Metern liegen, die Gästezahlen um 14 Prozent zurück. In zwischen 1500 und 2000 Metern gelegenen Gebieten betrug der Gästerückgang 4 Prozent. Einzig Skigebiete über 2000 Metern konnten einen Gästezuwachs von 3 Prozent verbuchen.

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Der Rückgang trifft vor allem kleinere Skigebiete, welche oft auch in tieferen Lagen angesiedelt sind. Destinationen mit einem Jahresertrag unter 2 Millionen Franken verbuchten einen Gästerückgang von 28 Prozent, während die grossen Skigebiete (Einnahmen über 10 Mio) einen leichten Anstieg von 3 Prozent verzeichneten.

Auch regional gibt es grosse Unterschiede: Während die beiden grössten Skiregionen Wallis und Graubünden noch leichte Zuwächse von 3 bzw. 1 Prozent verzeichneten, verloren alle anderen Regionen an Gästen.

Besonders stark betroffen waren laut SBS die Ostschweiz (-13%) und die Zentralschweiz (-8%). Im Fünfjahresvergleich legten laut Verband jedoch alle Gebiete zu - von 8 Prozent in der Ostschweiz bis 25 Prozent im Berner Oberland.

Für das Saison-Monitoring wertete der Branchenverband Seilbahnen Schweiz die Gästezahlen (Ersteintritte) seiner schweizweit über 120 Mitglieder von Saisonbeginn bis 31. Januar 2026 aus.