Nach fünf Sitzungen mit Kursgewinnen hat die Schweizer Börse am Montag eine Atempause eingelegt. Der SMI notierte kurz vor Handelsschluss um 0,1 Prozent tiefer bei 12.505 Punkten.

Händler erklärten, Anleger hätten trotz der überraschend guten Konjunkturdaten aus China einen Teil der jüngsten Kursgewinne mitgenommen. Bremsend habe die Verschärfung der Pandemie gewirkt. Erneute Ladenschliessungen oder Schwierigkeiten im operativen Geschäft wegen Covid-19 könnten den monatelangen Aufschwung der Börsen wieder umkehren. Als erstes Land in Europa führte die österreichische Regierung am Sonntag angesichts neuer Höchstwerte bei den Corona-Infektionszahlen einen Lockdown für Ungeimpfte ein.

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Schlusslicht unter den Standardwerten waren Partners Group. Die Papiere des Finanzinvestors gehören mit einem Plus von 57 Prozent zu den Höhenfliegern im laufenden Jahr. Abwärts ging es auch für den Sanitärtechniker Geberit und den Arznei-Auftragsfertiger Lonza. Der Högeräter-Hersteller Sonova sackte nach der Veröffentlichung des Halbjahresberichts 5,2 Prozent ab. Experten verwiesen auf Probleme in den Lieferketten.

Dagegen profitierte Richemont von einer ganzen Reihe von Kurszielerhöhungen, nachdem der Luxusgüterkonzern am Freitag die Erwartungen übertroffen hatte. Leonteq hob den Ausblick an, die Aktien rückten über fünf Prozent vor.