Schlechter Wochenauftakt für den SMI – nachdem das Börsenbarometer in den vorangegangenen drei Sitzungen zugelegt hatte. Händler erklärten, die Anleger sorgten sich, dass die Weltwirtschaft stagnieren und die Inflation anziehen könnte. Neue Nahrung für die Angst vor einer solchen Stagflation lieferte der erneute Rückgang des Ifo-Index, der die Stimmung in den deutschen Chef-Etagen widerspiegelt, sowie der anhaltende Anstieg der Ölpreise.

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Novartis gaben 0,7 Prozent nach. Der Pharmakonzern muss erneut einen Forschungsrückschlag mit dem Krebsmedikament Canakinumab einstecken. Die Arznei verfehlte in einer Phase-III-Studie die beiden Hauptziele. Die Aktien des Computerzubehör-Herstellers Logitech, der am Dienstag ebenfalls Geschäftszahlen vorlegt, ermässigten sich um 0,7 Prozent.

Aufwärts ging es dagegen bei den Grossbanken: Credit Suisse gewannen 1,4 Prozent, UBS 1,8 Prozent. Auslöser der festen Trends bei den europäischen Banken war das über den Markterwartungen liegende Ergebnis des britischen Riesen HSBC, der unter anderem von überraschend hohen Einsparungen profitierte.