Der Fed-Notenbanker Thomas Barkin hält eine schnelle Rückkehr zu einer stabilen US-Wirtschaft für ausgeschlossen. Die USA befänden sich bereits seit rund zwei Jahren in relativ instabilen Zeiten, sagte der Währungshüter der Notenbank von Richmond am Dienstag.

Es könne angesichts der hohen Inflation und Engpässen am Arbeitsmarkt Monate oder sogar Quartale dauern, bis die Stetigkeit wieder hergestellt sei. Eine anhaltende Volatilität sei zunächst eher wahrscheinlich.

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Zinserhöhung um 50 bis 75 Basispunkte im Juli

Bei einer vorherigen Veranstaltung hatte Barkin gesagt, dass er eine Erhöhung der Leitzinsen um 50 bis 75 Basispunkte bei der nächsten Sitzung der US-Notenbank Fed im Juli für recht angemessen halte.

Angesichts der höchsten Inflation seit mehr als 40 Jahren hatte die Fed den Leitzins Mitte Juni so kräftig angehoben wie seit 1994 nicht mehr. Sie beschloss eine Erhöhung um 0,75 Prozentpunkte auf die neue Spanne von 1,50 bis 1,75 Prozent.

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