"Der für das Finanzergebnis wichtigste Faktor waren die Preissteigerungen für Öl und Gas", teilte das mehrheitlich staatliche Unternehmen in seiner Pressemitteilung mit. Demnach konnte Gazprom im vergangenen Jahr 2,09 Billionen Rubel (rund 27,1 Milliarden Franken) Gewinn erzielen - ein Rekord.

Allerdings lag das Ergebnis im vierten Quartal 2021 trotz der kräftig gestiegenen Rohstoffpreise deutlich unter den Prognosen. Gazprom begründete dies mit Abschreibungen seiner europäischen Vermögenswerte vor dem Hintergrund der geopolitischen Spannungen.

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Die Krise im Verhältnis zum Westen beeinflusst auch die Geschäftsaussichten des Konzerns im Jahr 2022. Hier erwartet Gazprom einen Rückgang der Förderung um rund vier Prozent, während das Unternehmen zuvor von einer Steigerung ausgegangen war. Wegen des Streits mit der EU um die Umstellung der Gaszahlungen auf Rubel hat Russland bereits die Lieferungen nach Polen und Bulgarien eingestellt.