Das zeigen die am Mittwoch publizierten definitiven Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS). Bereits Ende Januar hatte das BFS im Rahmen einer ersten Schätzung signalisiert, dass ein neuer Höchststand erreicht worden war.
Gegenüber dem Vorjahr entspricht das Ergebnis einem Wachstum von 2,6 Prozent. Im Vergleich zu 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie, ist es gar ein Plus von 11 Prozent.
Breit abgestütztes Wachstum
Getragen wurde das Wachstum sowohl von inländischen als auch von ausländischen Gästen. Rund 21 Millionen Übernachtungen entfielen auf Reisende aus der Schweiz (+1,4 Prozent). Besonders gefragt waren Städtereisen, während Aufenthalte in Bergregionen und ländlichen Gebieten leicht rückläufig waren.
Aus Europa wurden 12,7 Millionen Logiernächte registriert (+3,9 Prozent), was einem Marktanteil von 29 Prozent entspricht. Die Fernmärkte kamen insgesamt auf 23 Prozent der Übernachtungen.
Vor allem die Nachfrage aus den USA legte um 5 Prozent zu. Die asiatischen Märkte erholten sich zwar leicht, lagen aber weiterhin deutlich unter dem Niveau von 2019 (-18 Prozent).
Für 2026 rechnet Schweiz Tourismus mit einem weitgehend stagnierenden Tourismusjahr. Angesichts der hohen Nachfrage rückt laut Direktor Martin Nydegger die gezielte zeitliche und räumliche Steuerung der Gäste sowie eine nachhaltige Entwicklung stärker in den Fokus.
