Der Lebensmittelkonzern Nestlé gewann 0,7 Prozent an Wert und der Pharmariese 0,5 Prozent. Vor allem dank der Kursgewinne der beiden Indexschwergewichte rückte das Bluechip-Barometer SMI bis rund eine halbe Stunde vor Handelsschluss 0,2 Prozent auf 12.382 Punkte vor. Die Anleger setzten angesichts wieder aufgeflammter Inflationssorgen auf die Karte «Sicherheit» und griffen zu Unternehmen mit einem als krisensicher geltenden Geschäft. In den USA sind die Erzeugerpreise im Oktober erneut um rekordhohe 8,6 Prozent gestiegen.

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An die Spitze der Standardwerte setzte sich der Arzneimittel-Auftragsproduzent Lonza mit einem Kursplus von 1,6 Prozent. Nachdem Pfizer und Partner BioNTech erneut die Umsatzprognose für ihren Covid-19-Impfstoff angehoben haben, spekulieren Investoren, dass auch Moderna seine Erwartungen hochschrauben könnte. Lonza stellt den Wirkstoff für das Vakzin des US-Biotechnologiekonzerns her.

Grösster SMI-Verlierer war mit 1,3 Prozent Kursabschlag die Crédit Suisse. Seit dem mit Enttäuschung aufgenommenen Strategie-Update am vergangenen Donnerstag sind die Aktien der zweitgrössten Schweizer Bank auf Talfahrt. Die Anteile des Augenheilkonzerns Alcon sanken vor der Veröffentlichung der Quartalsbilanz in der Nacht auf Mittwoch um 0,9 Prozent.