Dies schreibt das Büro des Nationalrates in einer Antwort auf eine Frage, die der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner am Montag in der Fragestunde der grossen Kammer aufgeworfen hatte. Er verlangte, auf das "völlig unnötige Spektakel" sei zu verzichten. Dieses sei nichts als Stromverschwendung.

Die Illumination wird seit 2011 von privaten Veranstaltern durchgeführt und lockt jeweils mehrere hunderttausend Besucherinnen und Besucher auf den Bundesplatz. Die Verwaltungsdelegation der Bundesversammlung hatte die Bewilligung für die Durchführung 2022 Anfang September 2021 erteilt.

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Ein Widerruf einer bereits erteilten Bewilligung für eine grosse Publikumsveranstaltung kurz vor deren Beginn sei nicht sinnvoll, schreibt die Verwaltungsdelegation in ihrer Antwort an Glarner. Sie habe angesichts der aktuellen Energiesituation allerdings den Kontakt mit den Veranstaltern gesucht und die Frage an ihrer Sitzung von Anfang September 2022 erörtert.

In ihrer Antwort an die Delegation verweisen die Veranstalter darauf, dass sie bei der Ausgabe 2022 auf einen Spieltag pro Woche verzichten. Der Energieverbrauch lasse sich so um 15 Prozent vermindern. Zudem würden neuartige Projektoren eingesetzt, die im Vergleich zu früheren Jahren 30 Prozent weniger Strom benötigten. Zudem wollen sich die Veranstalter in Zusammenarbeit mit der Stadt Bern an einer Sensibilisierungskampagne zum Stromsparen beteiligen.