Die Schweizer Hotellerie hat sich im vergangenen Jahr 2022 deutlich erholt. Erste Schätzungen des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigen, dass es auch im Dezember eine Steigerung gegenüber dem stark von Corona beeinträchtigen Vorjahr gab.

So stieg Zahl der Logiernächte im Dezember 2022 im Vorjahresvergleich um 27,8 Prozent auf 2,96 Millionen, wie das BFS gemäss einer ersten Schätzung am Montag mitteilte. Über das gesamte Jahr 2022 lag der Zuwachs damit bei 28,4 Prozent auf 37,9 Millionen Übernachtungen.

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Insbesondere in der ersten Jahreshälfte gab es im Vergleich zum Vorjahr eine starke Erholung. Im zweiten Semester verlor diese Erholung zwar etwas an Schwung.

Letztlich verzeichneten die hiesigen Hotels 2022 aber in jedem Monat mehr Gäste als 2021: Januar (+71%), Februar (+41%), März (+60%), April (+25%), Mai (+38%), Juni (+59%), Juli (+23%), August (+8,0%), September (+14,2%) Oktober (+11,1%), November (+20%) und Dezember (+38%).

Insbesondere profitierte die Hotellerie 2022 davon, dass es Touristen aus dem Ausland wieder vermehrt in die Schweiz zog. So stieg auch im Dezember die Zahl ausländischer Touristen im Vergleich zum Vorjahresmonat mit einem Plus von 67,3 Prozent sehr stark an. Bei den Schweizer Gästen fiel die Zunahme dagegen mit +2,7 Prozent deutlich geringer aus.

(sda/mbü)