Mehr als die Hälfte, nämlich 54 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer, wäre für die Abschaffung des Fünfrappen-Stücks. Dies hat eine Umfrage im Rahmen der Edelmetall-Studie der Universität St. Gallen (HSG) in Zusammenarbeit mit dem Edeldemetallhändler Philoro ergeben.

«Dass die Idee zur Abschaffung des Fünfräpplers in der Schweiz eine Mehrheit erreicht, hat massgeblich mit den dezidierten Meinungen im Tessin und der Romandie zu tun», schreibt Christian Brenner, CEO von Philoro Schweiz, in der Medienmitteilung zur Umfrage.

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80 Prozent der Tessiner wollten auf die kleinste Münzeinheit der Schweizer Währung verzichten. In der französischsprachigen Schweiz seien es 68 Prozent. In der Deutschschweiz seien die Meinungen ausgeglichen.

Bargeld in Regionen unterschiedlich beliebt

Laut Brenner ist der Zuspruch zum Bargeld über die letzten Jahre hinweg jedoch wieder grösser geworden. Der Anteil der Menschen, die sich ein Leben ohne Bargeld vorstellen können, nehme ab. Nur noch 11,2 Prozent der Befragten gaben demnach in der aktuellen Studie an, dass sie für die Abschaffung von Bargeld seien. Im Jahr 2024 waren es noch 12,4 Prozent, 2023 sogar noch 28 Prozent gewesen.

Gemäss Medienmitteilung gibt es ebenfalls grosse regionale Unterschiede, was die Abschaffung von Bargeld insgesamt angeht. So seien in der Befragung von 2025 im Tessin 21,5 Prozent für die Abschaffung von Bargeld, in der Romandie 13 Prozent und im deutschsprachigen Raum 9,8 Prozent. Das Festhalten an Bargeld nehme ab, je jünger jemand sei. Personen mit höherem Bildungsabschluss oder höherem Einkommen verzichteten eher auf Münzen und Noten.

Das Institut für Marketing und Customer Insight der HSG führte die Studie von Juli bis September 2025 durch. Es befragte online 3012 Erwachsene aus der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz. Die Stichprobe ist repräsentativ.