An überlaufenen Orten sei es wie in einem überfüllten Restaurants: Die Qualität des Service lasse nach, so der bald pensionierte Ombudsmann, der zwischen Konsumenten und der Reisebranche vermittelt, im Interview mit dem "SonntagsBlick".

Aus seiner Tätigkeit wisse er, dass sich Schweizerinnen und Schweizer besonders über fehlende Sauberkeit aufregten. "Ein ständiges Thema. Nicht nur im Ausland, auch in der Schweiz." Im Problemfall helfe es jedoch, freundlich das Gespräch mit den Dienstleistern zu suchen.

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Muff: Leute vom Land manchmal komplizierter

Falls das nicht hilft, kommt Muff ins Spiel. "Meistens können wir zwischen den Parteien schlichten. In etwa zehn Prozent der Fälle erreichen wir eine finanzielle Entschädigung für die Konsumenten in Form einer Auszahlung oder eines Gutscheins des Reiseanbieters. Nur in den allerwenigsten Fällen finden wir gar keine Lösung."

Laut Muff sind Schweizerinnen und Schweizer je nach Herkunft anders im Umgang mit Problemen in den Ferien: "Leute vom Land sind gelegentlich eher etwas komplizierter. Reisende aus schnelllebigen Städten wie Zürich oder Basel sind in der Regel meist an einer raschen Lösung interessiert. Sie diskutieren nicht ewig lange."