Zurzeit herrsche ein «toxischer Mix» aus Lieferengpässen, Preissteigerungen, Fachkräftemangel und den Spannungen zwischen den USA und Russland sowie China. «Seit 2010 sind wir praktisch immer im Krisenmodus», sagte Spuhler zur «SonntagsZeitung».

Das Stadler-Werk im Russland-Kriegspartner Belarus laufe zurzeit auf minimalstem Stand. «Wir hatten mal über 1500 Mitarbeitende und haben aufgrund der Sanktionen massiv reduziert", so Spuhler. «Einige Hundert haben wir auf die anderen Werke in den USA, Polen, Spanien, Deutschland und der Schweiz verteilt. Die Aufträge haben wir von Belarus nach Polen und teilweise auch in die Schweiz gezügelt.»

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Europa müsse an sich glauben und Technologie und systemrelevante Infrastruktur «verteidigen», also nicht etwa in chinesische Hand geben. Spuhler ist einer der führenden Eisenbahnbauer Europas, die Räumungsgeräte von Aebi-Schmidt sind Marktleader.

(sda/bar)