Dabei habe das Unternehmen während den beiden Pandemiejahren 2020 und 2021 rund drei Viertel des Umsatzes verloren und grosse Verluste geschrieben. Auch im laufenden Jahr erwartet das Unternehmen gemäss der Mitteilung einen Viertel weniger Umsatz als im Vorkrisenjahr 2019. In dieser "schwierigen Situation" sei die Lohnerhöhung deshalb ein "unternehmerisch mutiger" und unkonventioneller Weg, wird Verwaltungsratspräsident André Lüthi in der Mitteilung zitiert.

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Der Entscheid gründet der Mitteilung zufolge auf den Herausforderungen der Zukunft wie der Erholung von der Coronakrise, der Digitalisierung und dem Fachkräftemangel. "Um diese zu meistern, brauchen wir top motivierte und engagierte Mitarbeitende, die mit Freude und Leidenschaft ihren Beruf ausüben", so Lüthi.

Laut eigenen Angaben ist die Globetrotter-Gruppe hinter Hotelplan, Kuoni und TUI die Nummer vier der Schweizer Reisebranche. 2019 erwirtschaftete sie mit 450 Mitarbeitenden einen Umsatz von 243 Millionen Franken.