Der Leitindex SMI stieg bis rund eine halbe Stunde vor Handelsschluss um 0,8 Prozent auf 12.200 Punkte – den höchsten Stand seit fast zwei Monaten. Für Schub sorgte – neben guten Quartalsbilanzen – vor allem die Credit Suisse. Der neue Präsident der zweitgrössten Schweizer Bank, Antonio Horta-Osorio, will am Donnerstag früher als erwartet die neue Strategie vorlegen. Bei den Anlegern fand das Anklang: Der Kurs schoss um 5,5 Prozent auf 10,06 Franken hoch und knackte damit erstmals seit Anfang Juni wieder die psychologisch wichtige Marke von zehn Franken.

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Die Anteile des Schweizer Primus UBS stiegen um 1,3 Prozent. Spekulationen auf steigende Zinsen in Grossbritannien und den USA gaben dem Bankensektor europaweit Auftrieb, der Branchenindex kletterte auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren. Höhere Zinsen sind tendenziell positiv für die Gewinnaussichten von Banken.

Am breiten Markt machten die Implenia-Aktien einen Kurssprung von 13 Prozent. Der grösste Schweizer Baukonzern bekräftigte seine Gewinnprognose. Die Anteile des Personalvermittlers Adecco zogen am Tag vor dem Quartalsbericht zwei Prozent an.