Der Leitindex SMI sank am Montag um 1,6 Prozent auf 12.597 Punkte. Vor allem konjunktursensitive Werte gerieten unter die Räder, nachdem von der US-Notenbank jüngst Signale für eine baldige Zinserhöhung gekommen waren. Auch in Europa befürchten Anleger angesichts der steigenden Inflation eine Straffung der Geldpolitik. Die Geldspritzen der Notenbanken gelten als ein Treiber für die Börsenhausse der vergangenen Monate.

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Zu den grössten Verlierern unter den Standardwerten gehörten die Bauchemiefirma Sika und das Sanitärtechnikunternehmen Geberit mit 5,5 und 3,9 Prozent Kursabschlag. Der Elektrotechnikkonzern ABB verlor 3,5 Prozent an Wert.

Zu den wenigen festeren Bluechips gehörte der Pharmariese Novartis. Die Aktien des Indexschwergewichts stiegen um 0,8 Prozent. Das experimentelle Covid-Medikament Ensovibep des Arzneimittelherstellers und seines Partners Molecular Partners hat in einer klinischen Studie Wirkung gezeigt und könnte im Rahmen einer Notfallzulassung bald verfügbar sein. Die Anteile von Molecular, aus dessen Pipeline die Arznei stammte, schossen am breiten Markt 23 Prozent hoch.

Die Titel von Idorsia gaben 0,5 Prozent nach, obwohl die Biotech-Firma ihr erstes Medikament auf den Markt bringen kann. Die Schlafpille Quviviq wurde in den USA zugelassen.