Zu den grössten Gewinnern zählen dabei die seit Kriegsausbruch arg gebeutelten Papiere der Grossbanken CS (+5,6%) und UBS (+5,0%). Klar fester notieren etwa auch konjunktursensitive Papiere wie Richemont (+4,3%) oder Holcim (+3,5%).

Der SMI setzt sich damit von dem zu Wochenbeginn bei 10'870 Zählern gesetzten Jahrestiefst ab. Zu einer Erholung kommt es am Mittwoch auch an anderen europäischen Märkten: So legen der Dax in Frankfurt 3,9 Prozent, der CAC-40 in Paris 3,7 Prozent oder der FTSE 100 in London 1,8 Prozent zu. Auch der Euro-Franken-Kurs stabilisiert sich bei 1,017 Franken, dies nachdem er zu Wochenbeginn noch unter das Paritätsniveau gefallen war.

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Dennoch sollten Investoren auf der Hut bleiben, warnen Händler. Die Märkte seien ausgesprochen volatil und neigten zu starken Schwankungen in beide Richtungen. So seien auch an den vergangenen Tagen jegliche Kursgewinne meist von kurzer Dauer gewesen, heisst es.

Generell ist der Handel weiter stark von den Schlagzeilen rund um den Krieg in der Ukraine geprägt. Die Unwägbarkeiten des Konflikts sowie die Angst vor einer Stagflation drückten weiterhin auf das Sentiment, meinte ein Händler. Der Ölpreis zog am Morgen erneut leicht an und notierte über der Marke von 130 Dollar das Barrel. Berichte, wonach die EU über die Ausgabe gemeinsamer Anleihen für Energie- und Verteidigungsausgaben nachdenke, werden derweil von Händlern auch zur Wochenmitte als weiter wirkende Stütze erwähnt.