Die Zahl der Logiernächte stieg im ersten Monat des Jahres um 2,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) anhand einer ersten Schätzung am Donnerstag mitteilte. Bei den ausländischen Touristen waren es 2,7 Prozent mehr, bei den Schweizern 1,5 Prozent mehr.
USA legt zu - China massiv rückläufig
Beim wichtigsten europäischen Herkunftsmarkt Deutschland legten die Übernachtungen im Januar um 1,4 Prozent zu. Auch bei den Gästen aus dem Vereinigten Königreich (+0,9 Prozent) stieg die Zahl der Logiernächte, bei Frankreich (-0,8 Prozent) waren es derweil etwas weniger. Europa insgesamt verzeichnete einen Zuwachs von 3,5 Prozent.
Auch die zuletzt immer wichtiger gewordenen US-Touristen legten weiter deutlich zu, trotz Dollar-Schwäche. Hier stieg die Zahl der Übernachtungen um 7,1 Prozent. Für Amerika insgesamt resultierte ein Plus von 7,2 Prozent.
Einen Rückschlag gab es bei den Gästen aus Asien. Da sank die Zahl der Logiernächte im Januar um 9,5 Prozent. Dies lag vor allem am massiven Rückgang aus China von 32 Prozent. Indien (+69 Prozent) und die Golfstaaten (+14 Prozent) legten dagegen zu.
Branche bleibt im Aufwind
Die Hotelbranche befindet sich damit weiterhin im Hoch. Im vergangenen Jahr hatte die Branche mit 43,7 Millionen Übernachtungen den Spitzenwert aus dem Jahr zuvor nochmals um 2,6 Prozent übertroffen.
Die definitiven absoluten Zahlen zu den Übernachtungen im Januar publiziert das BFS am 9. März.
