Sechs Beteiligungsfirmen und Staatsfonds haben sich verbündet und bieten 26 Dollar für jede McAfee-Aktie, wie die Beteiligten am Montag mitteilten. Die Nachfrage nach Sicherheitssoftware ist in der Corona-Krise mit ihrem Trend zum Homeoffice und zunehmenden Cyberangriffen auf Unternehmen deutlich gestiegen.

John MacAfee nicht mehr beteiligt

Im Sommer hatte der Tod des Firmengründers John McAfee in einem spanischen Gefängnis für Schlagzeilen gesorgt. Er war aber schon vor der Übernahme durch den Chip-Riesen Intel vor zehn Jahren ausgestiegen.

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Intel hatte McAfee 2017 an den Finanzinvestor TPG verkauft, der das Unternehmen aus San Jose in Kalifornien im vergangenen Jahr an die Technologiebörse Nasdaq brachte. Intel und TPG sind beide noch beteiligt.

Begehrte Cyber-Sicherheitsfirmen

Der Kaufpreis bedeutet einen Aufschlag von fast 23 Prozent auf den Schlusskurs der McAfee-Aktie am vergangenen Donnerstag, bevor die Verkaufspläne über das «Wall Street Journal» an die Öffentlichkeit gelangten. Er entspricht zwölf Milliarden Dollar; der Rest sind Schulden. Die McAfee-Aktie sank vorbörslich auf 25,50 Dollar und blieb damit unter dem gebotenen Kaufpreis.

Zu dem Bieterkonsortium gehören neben Advent die Finanzinvestoren Permira und Crosspoint, der kanadische Pensionsfonds CPPIB sowie die Staatsfonds GIC aus Singapur und ADIA aus Abu Dhabi.

Cyber-Sicherheitsfirmen sind begehrt: Erst im August hatte NortonLifeLock den britischen Rivalen Avast für bis zu 8,6 Milliarden Dollar gekauft.

Reuters/sas