In Vorbereitung des geplanten Börsengangs des Saatgut- und Agrochemieriesen Syngenta Group in Schanghai sind Banken informierten Kreisen bereits dabei, auf internationale Investoren zuzugehen. Der in chinesischem Besitz befindliche Konzern hat grünes Licht für den IPO erhalten, der mit einem Volumen von 65 Milliarden Yuan (8,2 Milliarden Euro) in diesem Jahr der grösste sein dürfte.

Wie zu hören ist, sind unter anderem Citigroup, HSBC und JP Morgan Chase, aber auch die UBS dabei, ausländische Investoren anzusprechen, darunter auch potenzielle Ankeraktionäre. Unter anderem seien die Berater dabei, das Interesse von Staatsfonds aus Europa und dem Nahen Osten auszuloten, berichten darüber informierte Personen. 

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Ausländische Banken sollen keine formelle Rolle erhalten

Federführend beim IPO sind China International Capital und BOC International Holdings. Dem Vernehmen nach erhalten einige der genannten ausländischen Banken beim Börsengang womöglich keine formellen Rollen. Wenn sie bei der Gewinnung von Investoren erfolgreich sind, dürften ihnen aber untergeordnete Funktionen zugewiesen werden, hiess es. 

Die Beratungen sind den Angaben zufolge noch im Gange und Einzelheiten der Aktienplatzierung können sich noch ändern - ebenso wie die Zusammensetzung der bei dem Vorhaben behilflichen Banken. Vertreter von Citi, JP Morgan, Syngenta und UBS wollten sich zum Thema nicht äussern. Ein Sprecher von HSBC reagierte nicht umgehend auf Anfragen nach einer Stellungnahme.

(bloomberg/rul)