Dennoch stand das Ständemehr auf Messers Schneide. In mehreren Kantonen gaben nur wenige hundert Stimmen den Ausschlag für das Ja.

Hätten im Kanton Glarus 97 Stimmende die Vorlage abgelehnt statt angenommen, wäre die Standesstimme ans Nein-Lager gegangen. Gleiches gilt für die Kantone Aargau und Solothurn. Hätten sich dort jeweils weniger als 400 Stimmende anders entschieden, wären auch diese Stände statt auf der Ja- auf der Nein-Seite gelandet.

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Insgesamt zeichnet sich bei der Tabakwerbeverbotsinitiative eine Differenz über die Sprachgräben hinweg ab. Das deutlichste Ja gab es gemäss aktuellem Stand in den Westschweizer Kantonen Genf, Jura, Freiburg, Neuenburg und Wallis sowie in den Kantonen Basel-Stadt, Bern und Tessin.

In den meisten Innerschweizer und Ostschweizer Kantonen wurde das Volksbegehren dagegen abgelehnt - am bisher deutlichsten im Kanton Schwyz mit 60,3 Prozent.