Der Einkaufsmanagerindex von IHS Markit fiel gegenüber dem Vormonat um 1,9 Punkte auf 54,3 Zähler, wie die Marktforscher am Freitag mitteilten.

Experten hatten mit einem Rückgang auf 55,2 Punkte gerechnet. Markit begründete die Abschwächung mit Störungen in den Lieferketten, die ein grosses Problem darstellten. Im Juli hatte der Einkaufsmanagerindex infolge der Konjunkturerholung den höchsten Stand seit 15 Jahren markiert.

Auch interessant

Lieferengpässe und steigende Kosten führten dazu, dass die Unternehmen die höheren Kosten an ihre Kunden weitergaben, so Markit. "Aufgrund der Rekord-Verteuerung der Einkaufspreise erreichte auch der Anstieg der Verkaufspreise ein neues Rekordhoch."

Die Risiken für die Konjunktur im Währungsraum dürften demnächst eher noch zunehmen, sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "Nach starken Zuwächsen im zweiten und dritten Quartal 2021 scheint das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal deutlich schwächer auszufallen."