Das Wachstum sei besonders durch die Steigerung von Verbraucherausgaben, Anlageinvestitionen, Exporten und Investitionen in Lagerbestände angetrieben worden, hiess es.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrössten Volkswirtschaft stieg damit auf rund 22,99 Billionen US-Dollar. Im Jahr 2020 war die US-Wirtschaft wegen der Corona-Krise eingebrochen, das BIP war damals um 3,5 Prozent geschrumpft.

Das Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr entspricht in etwa den Erwartungen von Analysten und Regierung. Das Finanzministerium hatte für 2021 ein Wachstum von 5,3 Prozent erwartet, die Notenbank Federal Reserve (Fed) rechnete in ihrer Dezember-Prognose mit 5,5 Prozent.

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Im laufenden Jahr dürfte sich das Wachstum nach Ansicht vieler Analysten wohl auf 3 bis 4 Prozent abschwächen. Als Gründe dafür werden anhaltende Unterbrechungen globaler Lieferketten und die absehbar straffere Geldpolitik der US-Notenbank angeführt.

Starkes viertes Quartal

Das Handelsministerium teilte weiter mit, im vierten Quartal 2021 sei die US-Wirtschaft auf das Jahr hochgerechnet um 6,9 Prozent gewachsen - so hoch lag das Plus zuletzt im vierten Quartal 1972. Auch hier schlugen unter anderem gestiegene Investitionen in Lagerbestände und Verbraucherausgaben zu Buche.

Weil amerikanische Wachstumszahlen auf das Jahr hochgerechnet werden, sind sie nicht direkt mit europäischen Daten vergleichbar. Die Daten der ersten Schätzung können zudem später noch geringfügig korrigiert werden.