«Das Schicksal Berlins ist es, niemals zu sein, sondern immer zu werden», sagt das Starmodel Nadja Auermann. Die ungebrochene Aufbruchstimmung sowie die Spannung zwischen West und Ost gehören bis heute zum hiesigen Lebensgefühl, und die beiden Stadthälften liefern sich ­einen Wettbewerb um beste Architektur, tonangebende Galerien und Shops sowie angesagteste Restaurants und Clubs. Im Konkurrenzkampf der 20 Berliner Fünfsternehotels nimmt der Brandenburger Hof am Ku’damm die Nische eines besonders intimen, serviceorientierten Hau­ses ein. Das subtil moderne Wohlfühldesign im charmanten Jugendstilgebäude erfreut das Auge, in der wunderschönen Lounge mit Blick in den begrünten Innenhof kann man sich zwischen Business und Freizeit bestens entspannen. Wie kein zweites Hotel versteht es das neue Ellington nahe dem KaDeWe, den Stil der zwanziger Jahre aufleben zu lassen. Durch grosse Fenster fällt das Licht auf ein nüchternes, Art-déco-geprägtes Ambiente. In den weitläufigen Räumen und auf der prächtigen Hofterrasse gibt der aufregende Puls Berlins den Takt an. Im Osten – und just in dem Gebäude, in dem früher der russische Geheimdienst KGB sein Unwesen trieb – ist das schneeweisse Designhotel Lux Eleven die Stildestination für junge Manager, die nach einem Tag voller Meetings noch etwas erleben wollen – etwa im hauseigenen asiatischen Trendlokal Shiro i shiro. Eine Strassenecke weiter, rund um die Hackeschen Höfe, lockt eine immense Auswahl an Restaurants, Bars und Mode­läden – ob über Mittag oder nach Feier­abend, hier ist immer etwas los. Selbst weit gereiste Stadtmenschen haben in Lokalen wie dem Schwarzenraben das Gefühl, etwas Einzigartiges geboten zu kriegen: ein bisschen Entdeckung, eine Prise Abenteuer, ein ungewöhnliches Erlebnis. Ein weiteres Epizentrum der Restaurantszene liegt rings um den nimmermüden Gendarmenmarkt. Die beiden Prominentenlokale sind hier das Bocca di Bacco und das Borchardt, das erste mit italienischer, das zweite mit französischer Brasserie-Küche. Stilbewusste Feinschmecker buchen ihren Tisch im Facil, einem ästhetischen Ruhepol hoch über dem na­hen Potsdamer Platz. Das Restaurant der Stunde ist das Grill Royal. Ein weitläufiger Raum mit James-Bond-Flair, Sicht auf die Spree und gemütlichen Nischen aus gepolsterten Bänken. Spezialität: bestes Rindfleisch aus drei Regionen der Welt. Ebenfalls direkt an der Spree, in einer ehemaligen Lagerhalle in Kreuzberg, liegt das Spindler & Klatt. Es bietet neben einem puristisch-schicken Restaurant übers Wochenende exquisites Clubbing bis zur Morgendämmerung. Ein Fels in der Brandung ständig neuer Locations ist die Newton Bar am Gendarmenmarkt, die als Tribut an den Fotografen Helmut Newton eröffnet wurde. Langbeinige, nackte Models blicken – schwarzweiss, lebensgross und gestochen scharf – von den Wänden in die Gläser. DIE ADRESSENHotels: Brandenburger Hof, www.brandenburger-hof.com, DZ ab 270 Euro Ellington, www.ellington-hotel.com, DZ ab 118 Euro Lux Eleven, www.lux-eleven.com, DZ ab 160 Euro • Lunch: Bocca di Bacco, www.boccadibacco.de, Tel. 030 2067 2828 Borchardt, Französische Strasse 47, Tel. 030 8188 6262 Facil, www.facil-berlin.de, Tel. 030 590 051 234 • Dinner: Schwarzenraben, Neue Schönhauser Strasse 13, Tel. 030 2839 1698 Grill Royal, www.grillroyal.com, Tel. 030 2887 9288 Shiro i shiro, www.lux-eleven.com, Tel. 030 936 2800 • Nightlife: Spindler & Klatt, www.spindlerklatt.com, Tel. 030 695 667 75 Newton Bar, www.newton-bar.de, Tel. 030 2029 540
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