Ihr Motto? Immer das Beste geben.

Ihre härteste Lebensschulung? Vom 6. bis zum 18. Lebensjahr verteilte ich jeden Tag nach der Schule Zeitungen, um meine Hobbys zu finanzieren.

Welches Talent würden Sie gerne besitzen? Fussball spielen wie Lionel Messi.

Bei welcher Gelegenheit lügen Sie? Manchmal ist es ratsam, nicht die ganze Wahrheit zu sagen, um zum Beispiel nicht die Gefühle von Kandidaten zu verletzen.

Ihr liebster Künstler? Der Maler Edvard Munch, der Dichter Henrik Ibsen und der Komponist Edvard Grieg – drei norwegische Künstler mit Weltruf.

Die ungewöhnlichste Position, die Sie je vermittelt haben? Das darf ich aus Diskretionsgründen nicht bekanntgeben, aber ich war sehr geehrt.

Der ungewöhnlichste Kandidat, den Sie ­vermittelt haben? Alle meine platzierten Kandidaten sind ungewöhnlich. Allerdings platzierte ich Mitte der achtziger Jahre eine Frau in der Konzernleitung einer grösseren Schweizer Firma, obwohl der VR-Präsident klar gesagt hatte, dass keine Frau in Frage komme.

Ihr Lieblings-Gadget? Mein iPad.

Wofür geben Sie ohne schlechtes Gewissen Geld aus? Blumen für meine Ehefrau.

Ein Manager, der unterschätzt wird? ­Phi­lippe Bruggisser, ehemaliger CEO von Swissair und SAirGroup – er hätte ein viel besseres Schicksal verdient.

Ein Manager, der überschätzt wird? Die vielen ehemaligen CEOs bei den Grossbanken in der Schweiz und weltweit.

Was stört Sie in Ihrer Branche? Das Schwinden von Qualität und Leidenschaft sowie der Mangel an Verantwortungsbewusstsein für den wichtigen und schwierigen Prozess der Lösungsfindung im Rahmen einer Direktsuche.

Welchen Titel sollte ein Porträt über Sie tragen? Der kreativste globale ­Head­hunter.

Mit welcher berühmten Persönlichkeit ­würden Sie gerne post mortem abendessen – und warum? Roald Amundsen und Fridtjof Nansen, zwei der grössten Polarforscher, beide Norweger.

Ihr erstes Auto? Ein weisser Morris Mini 850, 1969 in St. Gallen gebraucht gekauft.

Wer oder was wären Sie gerne einen Tag lang? Fifa-Präsident Joseph S. Blatter am ­Finaltag des World Cups, Sonntag, 13. Juli 2014 in Rio de Janeiro, Brasilien.

Ihre grösste Extravaganz? Auf den besten und schönsten Golfplätzen der Welt zu spielen.

Eine Sünde? Zu wenig Zeit für meine drei Enkelkinder (10, 4, 2 Jahre alt) zu haben.

Ein Traum? Meine verstorbenen Eltern wieder zu treffen.

Bjørn Johansson (65) gründete vor 20 Jahren das nach ihm benannte Headhunting-Büro. Es spezialisiert sich auf die Vermittlung von CEOs und Verwaltungsräten. Seine Karriere begann der Norweger bei Spencer Stuart.