Es sind vor allem Männer, die Briefmarken sammeln. Frauen sind die Ausnahme, wie Queen Elizabeth von England oder das russische Tennis-Glamour-Girl Maria Sharapova. Dass es auch darauf ankommt, wer sammelt, zeigt das Beispiel John Lennons. Der Kopf der Beatles hatte als Kind ein paar hundert Briefmarken in ein Album gesteckt. Nach seinem Tod wurde dieses für stolze 53 000 Dollar verkauft. Briefmarken sammelt auch Rolling-Stones-Gitarrist Ron Wood. In der Schweiz war Schoggimacher Rudolf Sprüngli ein engagierter Philatelist, bekennende Sammler sind der Arzt Guido Zäch und Kurt Schär, Chef der Firma Biketec.

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Millionensammlungen. Eine kostbare Sammlung mit Schweizer Raritäten besitzt der Israeli Joseph Hackmey. Ihm gehört auch die mit 348 000 Franken teuerste Schweizer Marke – die hellblaue Rayon I mit vollständiger Kreuzeinfassung. Der Amerikaner Bill Gross, Gründer der Anlagefirma Pimco, hat sich die bekannte Sammlung der Thurgauer Textilfamilie Anderegg für rund zehn Millionen Franken zugelegt. Der Norweger Jo Kvernberg ersteigerte 2010 mehrere exklusive Stücke der Ticino-Sammlung. Bedeutende Sammlungen aus der Schweiz besitzen ferner Erivan Haub, Chef der Tengelmann-Gruppe, und der Exilschweizer Hugo Göggel. Der Rapperswiler Markenhändler Silvain Wyler lässt derzeit seine Sammlung «Seebueb» in Tranchen versteigern und den Millionenerlös einem Kinderhilfswerk in Israel zukommen.