Viele von ihnen sind bereits mit dem goldenen Löffel im Mund geboren, andere haben sich ihren Wohlstand hart erarbeitet. All diesen Herren ist jedoch gemein, dass sie extrem reich und dementsprechend begehrt bei der Damenwelt sind. Wir stellen die besten, noch zu habenden männlichen Partien der Welt vor.

Jack Dorsey: Er ist der Gründer von Twitter, millionenschwer und dazu noch gutaussehend: Jack Dorsey. Laut Forbes darf der 37-Jährige US-Amerikaner ein Sümmchen von 2,3 Milliarden Dollar sein Eigenen nennen. Und das nur, weil er die Menschen weltweit dafür begeistern konnte, ihre Gedanken auf 160 Zeichen zu beschränken. Bevor er 2006 mit Twitter an den Start ging war Dorsey unter anderem Punker, lernte Masseur und studierte Modedesign sowie Ingenieurwissenschaften. Ein interessanter und vielseitiger Mann, der - wenn er seine Herzdame gefunden hat - sicherlich «I do» twittern wird.

Lapo Elkann: Er ist für seine adrette, oftmals farbenfrohe Kleidung, aber auch seine Exzesse und die ein oder andere Frauengeschichte berühmt. Vouge-Chefin Anna Wintour bezeichnete ihn sogar einst als den «elegantesten Mann auf dem Planeten». Wohl hätte Lapo Elkann auch schon geheiratet - wäre nicht ein Drogenskandal dazwischen gekommen. Der Lieblingsenkel von Fiat-Patriarch Gianni Agnelli versucht sich heute mit seiner eigenen Sonnenbrillen-Kollektion «Italia Independent» - und ist nach wie vor einer der begehrtesten Junggesellen Italiens.

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Ryan Kavanaugh: Bereits in den 1990er Jahren machte der US-Amerikaner Ryan Kavanaugh seine erste Million mit Aktienhandel. Doch 2001 mit dem großen Börsenchrash verlor er alles und fing bei null an. Zurecht wird er daher auch als «Stehaufmännchen» bezeichnet. 2004 gründete er dann seine Filmproduktionsfirma «Relativity Media» und stieg ins Hollywood-Geschäft ein. Viele seiner Produktionen sind sicherlich keine intellektuellen Ergüsse, jedoch erfolgreich. Heute ist Kavanaugh sogar Milliardär - aber immer noch nicht verheiratet.

David Mayer de Rothschild: Er sieht umwerfend gut aus, entstammt einer reichen Bankiersdynastie und tut sogar viel Gutes: David Mayer de Rothschild ist wohl der Traummann vieler Ladys. David wurde 1978 in London geboren und es war klar, dass er einst ein grosses Vermögen erben würde. Vielleicht war ihm diese Gewissheit zu langweilig. Jedenfalls sucht der 36-Jährige bevorzugt das Abenteuer in der Natur, durchquerte sogar die Arktis zu Fuss. Auf seinen Reisen hielt er stets die Zerstörung der Natur mit seiner Kamera fest. Der attraktive Rothschild-Spross setzt sich aktiv und öffentlich für den Umweltschutz ein - auch wenn seine Privatsphäre darunter leidet. Und vielleicht auch seine Beziehungen, die bisher nicht zu einer Ehe führten.

Eduardo Saverin: Er ahnte wohl, das Facebook einmal ein weltweiter Hit werden würde: Eduardo Saverin. Er investierte in das Netzwerk einst ein paar tausend US-Dollar - und ist heute einer der reichsten Singles der Welt. 4,2 Milliarden US-Dollar sind laut Forbes sein Eigen. Der gebürtige Brasilianer, der mit seiner wohlhabenden Familie in die USA auswanderte, studierte in Harvard und lernte dort Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und die anderen Facebook-Jungs kennen. Er glaubte an die Idee und investierte - und lebt heute als Milliardär in Singapur. Zu seinem Glück fehlt nur noch die richtige Frau an seiner Seite - vielleicht meldet sie sich ja via Facebook bei ihm. Sein Facebook-Profil pflegt er jedenfalls regelmässig.

Rustam Tariko: Mehr russisches Klischee geht kaum: Rustam Tariko wurde reich mit Wodka. Sein «Russian Standard» ist die grösste Wodka-Firma des Landes und auch international sehr erfolgreich. 1,3 Milliarden US-Dollar soll Tariko heute schwer sein. Und der 52-Jährige hat sich alles selbst erarbeitet. Bereits in den 1980ern importierte er erfolgreich Überraschungseier nach Russland, stieg dann aber von «süss» auf «hart» um. Sein Wodka wurde zum Bestseller. Gern zeigt sich Tariko übrigens mit Supermodels und mag es zudem gern recht protzig. Ob er sich eine feste Beziehung wünscht, darüber gibt er keine Auskunft. Immerhin hat er schon drei Kinder und einen Hund, den er Dow Jones nennt und mit Louis-Vuitton-Accessoires ausstattet.

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Richard Li: Rund 2,5 Milliarden Dollar schwer soll Richard Li sein. Der Sohn des Hongkonger Unternehmers Li Ka-Shing, selbst im Besitz von 31 Milliarden US-Dollar, ist Vorstandsvorsitzender der PCCW-Holding. Auch wenn er bereits reich geboren wurde, jobbte er neben seinem Studium in den USA unter anderem bei McDonald's und als Caddie auf einem Golfplatz. 1991 gründeter er den Sender StarTV, den er mit viel Gewinn an Robert Murdoch verkaufte. «Superboy Li», wie er auch genannt wird, hat drei Kinder mit einer Musikerin, war aber nie verheiratet. Er spielt eben nach seinen eigenen Regeln.

Robert Pera: Bereits als Kind schraubte der US-Amerikaner Robert Pera an Computern herum und war fasziniert von komplizierten Dingen. Deshalb machte er an der University of California nicht nur einen Abschluss in Elektrotechnik, sondern auch noch einen zweiten in Japanisch. 2003 stieg er beim Softwareunternehmen Apple als Hardware-Ingenieur ein. Doch Pera wollte mehr, strebte den persönlichen Erfolg an. Und so gründete er schliesslich 2005 sein eigenes Unternehmen Ubiquiti Networks - mit gerade einmal 25 Jahren. Seine Firma hat sich auf die Herstellung von Wireless-Systemen spezialisiert, die mit dicken Gewinnmargen weiterverkauft werden. Das funktioniert so gut, dass Robert Pera heute zwei Milliarden US-Dollar besitzt. Über sein Privatleben ist kaum etwas bekannt. Verheiratet ist er bisher nicht. Das kann die Damenwelt noch hoffen lassen.

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Albert von Thurn und Taxis: Mit seinen geschätzten 1,5 Milliarden US-Dollar Privatvermögen ist Albert von Thurn und Taxis einer der reichsten Männer Deutschlands, jedoch bei weitem nicht der reichste Junggeselle der Welt. Doch was er vielen Nebenbuhern voraus hat, ist sein angesehener Adelstitel. Anders als seine Mutter Gloria schätzt «der Albert» - wie ihn Freunde nennen -  die roten Teppiche wenig. Umso mehr liebt er den Rennsport. Bisher fehlt die passende Ehefrau an einer Seite. Diese sollte nach Wunsch seiner Mutter «am besten katholisch, aus einem guten Elternhaus, nicht geschieden, lieb, treu und hübsch» sein.

Scott Duncan: Forbes schätzt sein Vermögen auf 6,4 Milliarden US-Dollar. Doch gearbeitet hat Scott Duncan dafür wohl nicht viel. Er wurde mit einem grossen Erbe ausgestattet. Sein Vater Dan Duncan war mit seinem Öl- und Pipeline-Unternehmen «Enterprise Products», das er 1968 gründete, innerhalb kürzester Zeit der reichste Mann von Houston in Texas geworden und als er 2010 verstarb, übernahm Scott die Firma und das Erbe. Viel ist nicht über Scott Duncan in Erfahrung zu bringen, denn er gibt sich äusserst bedeckt. Selbst in Zeiten von Twitter, Facebook und Co. schafft er es, dass keine Fotos von ihm kursieren – zumindest nicht offiziell. Es gibt nur zwei Dinge, die man sicher über ihn weiss: 1. Er wird jeden Tag reicher und reicher. 2. Er ist weder verheiratet, noch hat er eine Freundin.

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Dieser Artikel erschien zuerst in unserer Schwester-Publikation «World's Luxury Guide».