Kaum hat die Art Basel Ende Juni ihre Tore geschlossen, publiziert das internationale Kunstmagazin «Artnews» seine alljährliche Liste der 200 wichtigsten Kunstsammler der Welt.

Weltweiter Umsatz: 51 Milliarden

Dabei stammen einige aus der Schweiz und Liechtenstein. Zur illustren Truppe gehören ein Juwelier, ein Biotech-Mogul und Segelsportliebhaber oder eine reiche Pharma-Erbin. Am liebsten wohnen die Kunstfreunde nicht etwa in Steuerparadiesen in der Innerschweiz sondern in einem bekannten Nobelferienort im Kanton Bern.

Der Kunstmarkt boomt seit Jahren: Allein 2014 wurden im Kunsthandel umgerechnet 51 Milliarden Euro umgesetzt, kann man dem Tefaf Art Market Report 2015 entnehmen. Nur schon an den New Yorker Mai-Auktionen für Kunst der Moderne und Gegenwart wurden zwei Milliarden Dollar Umsatz erzielt.

Neben New York ist auch London ein Zentrum des Kunsthandels. An einer Auktion bei Christie's übertraf etwa ein Werk aus einer Schweizer Sammlung im letzten Jahr alle Erwartungen. Teuerstes Werk wurde mit 34,8 Millionen Pfund (51,2 Millionen Franken) Juan Gris' «Nature morte à la nappe à carreaux».

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