Fast zwei Jahre lang war es still um den früheren Chef der UBS, Luqman Arnold. Nun hat er in Russland eine neue Betätigung gefunden. Bei der Privatbank MDM, an der er 6,7 Prozent hält, ist er aktiver Verwaltungsrat. MDM beschäftigt 9300 Mitarbeiter, Mehrheitsaktionär ist Sergei Popov, ein Investor, der mit Rohstoffen ein Vermögen akkumulierte.

Um die von Arnold gegründete ­Investmentfirma Olivant ist es derweil ruhig geworden. Die letzte Pressemeldung datiert vom Sommer 2009. Auf seine Olivant-Tage legt Arnold nicht viel Wert. In einer MDM-Präsentation sind die CV der VR-Mitglieder inte­griert. Olivant erwähnt Arnold nicht.

Es war eine wechselvolle Zeit: ­Arnold übte 2008 mächtig Druck auf den früheren Arbeitgeber UBS aus. ­Gewicht verlieh ihm eine Drei-Prozent-Beteiligung. Mit dem Lehman-Niedergang – dort war das UBS-Paket parkiert – verschwand die Beteiligung.

Neben Arnold hat auch der frühere UBS-Investment-Banking-Chef Jerker Johansson eine neue Wirkungsstätte. Der 55-jährige Schwede heuerte kürzlich bei der Londoner Private-Equity-Firma Bluewater Energy an.