Florian Homm ist wieder da: In der deutschen TV-Talksendung «Maischberger» zeigte er sich als reuiger Sünder der Finanzmärkte, der nur noch Gutes tue. Man hätte zu Tränen gerührt sein können – wenn seine Story denn stimmte.

Zweifelhafte Hintergründe

Der steckbrieflich gesuchte Ex-Hedgefundmanager Florian Homm gibt sich als bekehrter Wohltäter dar. So warb er für die karitative Stiftung «Maximum Impact», die Kinder in der Dritten Welt unterstützen soll.

Die Hintergründe sind allerdings zweifelhaft: Die Website der Stiftung wurde auf einen Mann angemeldet, der längst tot ist. Die Partnerfirma Maximum Impact Medicine in Belfast wurde im Juli 2013 aufgelöst. Die Stiftungsausgaben waren 2013 mit nur rund 81'000 Dollar ziemlich spärlich und diese enthalten noch dazu die Kosten des Managements.

 

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