Girard-Perregaux hat einen neuen Zeitmesser präsentiert: die weissgoldene Variante des Tri-Axial Tourbillons. Das besondere an dieser Uhr: das Tourbillon wurde bereits vor mehr als zweihundert Jahren entwickel, doch die Schweizer Uhrenmanufaktur hat nun ein Regulierorgan integriert, das statt auf traditionell nur einer Achse auf insgesamt drei Achsen rotiert. 

Der innerste «Tourbillonkäfig» - in Form einer Lyra gestaltet – dreht sich einmal pro Minute. Er ist eingepasst in einen weiteren Käfig, der auf einer weiteren Achse alle 30 Sekunden eine Umdrehung vollendet. Und schliesslich umfasst eine weitere Konstruktion das System, das alle zwei Minuten um die dritte Achse rotiert. Dieser Mechanismus besitzt ein feines Finish und wiegt mit seinen 140 Komponenten insgesamt nur 1,24 Gramm.

Licht in das Herz

Die Architektur des im Durchmesser nur 13,78 Millimeter grossen Mechanismus und seine mehrdimensionalen Drehungen können durch eine gewölbte Kuppel betrachtet werden, die in das Saphirglas über dem Zifferblatt integriert ist. Dadurch erhält das Tourbillon auch den erforderlichen Platz für seine Bewegungen. Ein Fenster an der Gehäuseseite bei 9 Uhr lässt zudem Licht in das Herz des Uhrwerks und erlaubt den seitlichen Blick auf den Mechanismus. Dieser kann zudem vom gläsernen Gehäuseboden aus betrachtet werden. Ein neues Element der weissgoldenen Variante sind Durchbrüche im Zifferblatt, was noch mehr Details der Uhrwerkkonstruktion enthüllt.

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Die geschwärzte Platine, signiert mit dem Signet der Manufaktur unterstreicht ein Spiel der Kontraste. Dieses entsteht durch die Goldbrücken von Girard-Perregaux, gestaltet in Pfeilform und ausgeführt in Roségold.  Dort, wo ebenfalls in Roségold das Logo der Marke steht, findet sich auch die individuelle Nummerierung der Uhr. Die Inschrift «Tri-Axial» wurde auf die satinierte ∫rücke graviert, welche das Differential des Tourbillonsystems trägt.

160 Stunden Arbeit

Ein Uhrmacher arbeitet 160 Stunden daran, die 317 Einzelteile des Uhrwerks zu montieren, das in einem 48 Millimeter grossen Gehäuse aus Weissgold untergebracht ist. Charakteristische Details der Haute Horlogerie Collection von Girard-Perregaux sind dessen abgeschrägte Lünette, ein gewölbtes Mittelteil und stromlinienförmige Hörner. Ergänzt wird das Modell durch ein schwarzes, vollnarbiges, handgenähtes Alligatorlederband mit Faltschliesse aus Weissgold. Das Tri-Axial Tourbillon in Weissgold ist auf zehn Stück limitiert und kostet 502’200 Franken.