Die echte britische Spitfire aus den ­dreissiger Jahren, die beim IWC-Stand am Genfer Uhrensalon SIHH an der Decke hing, liess keine Zweifel offen: Die Schaffhauser Marke setzt für dieses Jahr den Schwerpunkt auf ihre Pilotenuhren. Es gibt neue Modelle, zugleich wurde die bisherige Kollektion auf­gefrischt: «Wir machten die Piloten­uhren ein bisschen klassischer und ­eleganter», sagte IWC-CEO Georges Kern vor Journalisten.

Neu ist zum Beispiel der Timezoner Chronograph. Bei dieser Uhr lässt sich die Zeitzone ganz einfach und schnell über die Lünette einstellen – eine praktische Komplikation für Vielreisende. Neu ist auch die Big Pilot’s Watch ­Perpetual Calendar, Edition «Antoine de Saint Exupéry». Dieses Modell hat einen ewigen Kalender mit vierstelliger Jahres­anzeige und ewiger Mondphase. Vorteil des ewigen Kalenders: Das Datum stimmt immer, die Mechanik weiss also, ob der Monat 28, 29, 30 oder 31 Tage zählt.

Klassiker mit Schaffhauser Wurzeln

IWC hat punkto Fliegeruhren eine lange Tradition. Hans Homberger, ­letzter privater Eigentümer, war selber Pilot. 1936 präsentierte IWC eine ­«Spezialuhr für Flieger», vier Jahre ­später kam die erste Grosse Fliegeruhr, auch «Big Pilot» genannt. Schliesslich wurde 1948 die legendäre Mark XI vorgestellt – ein grosser Klassiker.