Sie begeistert täglich über 2,2 Millionen Menschen auf Instagram, Facebook und dem eigenen Blog «Kayture» mit gut ­geschossenen Fotos von sich in Luxus­garderobe oder an Luxusorten. Das blieb auch dem renommierten «Forbes»-­Magazin nicht verborgen: Die Genferin Kristina Bazan fand zu Beginn des neuen Jahres ihr hübsches Gesicht in der «30 under 30»-Liste der einflussreichsten Kreativen unter 30 Jahren wieder.

Das ist nicht nur gut fürs Renommée, es ist auch bares Geld wert. Laut der deutschen Branchenexpertin und «Cover PR»-Chefin Anne Höweler kann Bazan schon jetzt auf ein stattliches Einkommen blicken: «Bei zwei Millionen Fol­lowern auf Instagram können Blogger 5000 Euro pro gesponserten Post verlangen.» Posts auf mehreren Plattformen bringen bis zu 10'000 Euro.

«Bis zu 15'000 Euro im Monat»

Haupteinnahmequellen dürften Buchungen als Gesicht einer Marke sein, ­genannt «Buyouts», und Kommissionen durch Affiliate-Marketing. Höweler schätzt, dass Blogs wie «Kayture» bis zu zehn Prozent vom Wert des Warenkorbs erhalten, wenn eine Kundin darüber auf dem Onlineshop landet und dort weiter einkauft: «Das bringt bis zu 15'000 Euro im Monat.»

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Die 22-jährige Bazan schweigt über ihr Jahreseinkommen; Schätzungen gehen von einem hohen sechsstelligen Betrag aus. Die erfolgreichste Modebloggerin, die Italienerin Chiara Ferragni, verdient auch dank eigenem Label inzwischen sechs Millionen Euro pro Jahr. Nach der Auszeichnung durch «Forbes» dürfte Bazan nun etwas aufholen.