Rund 30 nationale und internationale Kunstschaffende zeigen den Sommer über am Kulturort Weiertal in Winterthur an der Biennale Skulpturen-Symposium 2015 Skulpturen, Objekte, installative und kinetische Werke, Video-, Audio- und Licht-Kunst. Bereits die bisherigen drei Biennalen waren mit jeweils mehreren Tausend Besuchern überaus ­erfolgreich.

Die künstlerische Leitung unter dem ­Kuratorium von Guido Magnaguagno, dem ehemaligen Vizedirektor Kunsthaus Zürich/Direktor Museum Tinguely Basel, hat 30 Kunstschaffende eingeladen, ein breites Spektrum ihrer plastischen Kunst zum Thema «Ein Sommertagtraum» zu zeigen.

Shakespeares Stück als Inspiration

Das ­Titelthema lehnt sich natürlich an Shakespeares berühmten «Sommernachtstraum» an, ein Spiel mit phantastischem Personal. Im Weiertal jedoch wandelt sich die Nacht zum Tag und die Künstler, davon ein Teil aus der Romandie, wo die Phantasie offenbar prächtig gedeiht, haben ihre originellen, poetischen oder auch skurrilen Tagträume in einer Traumlandschaft verwirklicht. Beteiligte Künstler sind unter ­anderem Daniel Spoerri, Not Vital, Manon, Christian Herdeg, Alex Hanimann, Beni Bischof, Mario Sala, Christian Gonzenbach, Margaretha Dubach, Etienne Krähenbühl, Ursula Palla und David Bill.

Weiertal liegt zwischen dem Berenberg Wülflingens und der Brüttener Hochebene, zwölf Autominuten vom Stadtzentrum Winterthur entfernt. Das malerische Parkgelände ist ein bewährter Ausstellungsplatz, wobei kleinere Kunstwerke zusätzlich in den ­Galerieräumen gezeigt werden. Die ausgestellten Werke sind übrigens alle verkäuflich. Ein attraktives ­Rahmenprogramm umfasst Führungen, Symposien und künstlerische Performances. (ba)

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