Ihr Vater Daniel Borel gründete einst Logitech, vor drei Jahren trat Laura Borel (26) in seine unternehmerischen Fussstapfen. Jetzt erhält sie Anerkennung aus höchstem Munde: Das amerikanische Wirtschaftsmagazin «Forbes» nahm sie in die Liste «30 under 30» auf. Darin werden jedes Jahr 30 junge «Disruptoren, Innovatoren und Unternehmer» ausgezeichnet, die «ungeduldig sind, die Welt zu verändern».

Borel wurde in der Kategorie Food & Drink ausgezeichnet. Als Head of Nutrition beim Fitnessarmband-Hersteller Jawbone ist sie verantwortlich für eine App, die ­Essensempfehlungen erstellt auf Basis dessen, was man im Lauf des Tages bereits zu sich genommen hat. «In einer Welt, wo die meisten Leute sagen, es sei schwieriger, gesund zu essen, als eine Steuererklärung auszufüllen, kommt man nur mit einfachen Lösungen weiter», sagt Borel, die ihr Start-up Nutrivise im September 2013 an Jaw­bone verkaufte.

In prominenter Gesellschaft

Auf der «Forbes»-Liste ist sie in prominenter Gesellschaft: Als Sportler wurden etwa Formel-1-Star Sebastian Vettel, Tennis-Crack Novak Djokovic oder der Fussballer Neymar ausgezeichnet, unter Musik Ed Sheeran und Hozier oder in der Rubrik Hollywood die Schauspielerinnen Keira Knightley und Emma Stone.

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