Es gibt bei Autos Namen, die mir sofort ­etwas sagen. Weil sie konkret sind. Weil sie gut tönen. Und vor allem: weil sie für etwas stehen. Admiral war so ein Name. Wer einen Opel Admiral fuhr, war jemand. DS war so ein Name. Das Kürzel stand bei ­Autofreunden und Citroën-Fans natürlich für Déesse, das französische Wort für Göttin.

Mustang war so ein Name. Auf dem Weg zur Primarschule musste ich als Kind am feuerroten Ford Mustang unseres reichen Nachbarn vorbeigehen. Ich blieb da immer stehen, studierte das Chrompferd auf dem Kühlergrill, träumte von weiten Steppen, von fernen Ländern, vom grossen Amerika. Und vor allem davon, auch einmal so ein schnittiges Auto zu haben.

Anregung zum Träumen

Coole Autonamen haben eine Konnotation. Coole Namen sind etwa Dodge Viper, Citroën Méhari, ­Aston Martin Rapide, Chevrolet Volt. Und ein cooler Name ist VW Touareg, denn auch dieser Name weckt Bilder. Als Primarschüler holte ich mir in der Stadtbibliothek einen grossen Band über die Touareg. Ich blätterte ­darin, bewunderte die Fotos von Menschen mit ­schönen Augen, die stolz aus blauen Stoffschlitzen schauten. Sie sassen auf Kamelen, zeigten auf Dünen, standen vor Zelten. Und ich träumte von der endlosen Wüste, vom Reisen und von Abenteuern.

Anzeige

Der Touareg ist ein Kumpel fürs Abenteuer. Als SUV fühlt er sich auf allen Wegen wohl – von der Schotterpiste zur Alphütte bis zur Autobahn Richtung Camargue. Wer heftig offroad fahren will, wählt den Touareg BlueMotion Terrain Tech, der auch schweres Gelände schafft. Wer lieber sportlich fährt, nimmt den normalen Touareg, den auch wir fuhren, gerne mit Fahrdynamik-Paket. Das erlaubt dann auch die zügige Kurvenhatz über Julier und Co.

Angenehm zu fahren und bestimmt ohne Schummelmotor

Der Touareg ist ein SUV. Und SUVs werden oft ­angefeindet. Sitzt man drin, sind sie jedoch überaus angenehm, der VW ­Touareg sowieso. Seine Masse bleiben überschaubar, das Auto lenkt sich leicht in die Tiefgarage mit enger Einfahrt, die Übersicht ist gross, der Platz für Mensch und Gepäck mehr als nur grosszügig. Und ein bisschen fühlt man sich beim Fahren, als sei man der Veterinär, der zur Pferdekoppel fährt. Oder zu den ­Touareg-Kamelen.

Ein kleiner Nachtrag zum Schluss: Dieses Fahrzeug ist zwar ein VW mit Dieselmotor, aber kein frisierter. Er hatte laut VW nie eine Schummel-Software an Bord.

VW Touareg
Antrieb:
Drei-Liter-Diesel­motor mit sechs Zylindern
Verbrauch: 6,6 Liter Diesel
Leistung: 262 PS (193 kW)
Beschleunigung 0–100 km/h: in 7,6 s
Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
Preis: ab 62 900 Franken