1998 hat Théodore «Teddy» Schneider (64) die Grenchener ­Uhrenmarke Breitling von seinem Vater übernommen. 2017 hat er die Nachfolge in seinem Unternehmen mit dem Verkauf von 80 Prozent an die britische Private-Equity-Gesellschaft CVC geregelt.

Die restlichen 20 Prozent hat er kurz nach dem Deal ebenfalls versilbert und Breitling ganz CVC und dem neuen CEO Georges Kern überlassen. Wie viel er gelöst hat, ist nicht bekannt. Den Marktwert von Breitling schätzten Analysten zum Zeitpunkt des Verkaufs auf rund 900 Millionen Franken.

(Uhren-)Youngsters bekommen Schneider-Geld

Aviatikenthusiast Schneider, der selbst ein zweimotoriges Kleinflugzeug besitzt und einen Heli­kopter zu fliegen weiss, kehrte nach Biel zurück und ist seither copilotiert von seinem Sohn Ted Schneider (32) in neuen Sphären unterwegs: Schneider-Vermögen fliesst vornehmlich in junge Unternehmen mit frischen Ideen. Dazu zählt Swissroc, Genfer New­comer im Immobilienbusiness. Und auch die New­comer in der Uhrenindustrie, Norqain mit Basis Nidau.

In beiden ist nicht nur Schneider-Geld drin, sondern auch Ted, als ­Verwaltungsrat.