Er war 2007, zusammen mit Jan Schoch, Lukas Ruflin und Sandro Dorigo, Gründer der Derivatefirma Leonteq. 2015 verliess Michael Hartweg das Unternehmen und verkaufte seinen Anteil über Raiffeisen im Markt. Mit rund 160 Franken war der Aktienkurs rund viermal so hoch wie heute – er löste über 100 Millionen Franken.

Seither betätigt sich Michael Hartweg als Investor an rund einem Dutzend Start-ups, etwa an digitalen Vermögensverwaltern wie Evolute, wo er Präsident ist, oder bei Netwealth, wo er im Board fungiert. 

Unterstützung für den Biathlon-Sport

Den grössten Teil seiner Zeit verwendet er laut eigenen Angaben aber auf seinen Einsatz für den Biathlon-Sport: 2015 hat er die Biathlon-Arena Lenzerheide von der Gemeinde übernommen und seither mit rund 10 bis 15 Millionen unterstützt. Unter ihm wurde die Anlage auf Weltcup-Standard ausgebaut.

Als erster grosser Meilenstein fand dort im Januar die Junioren-Weltmeisterschaft statt. Sohn Niklas Hartweg ist einer der erfolgreichsten Biathleten der Schweiz. Diesen März gewann der 19-Jährige unter anderem die Gesamtwertung im Junior Cup der IBU, des Weltverbands für Biathlon.

Das neue Leben von Jan Schoch

Kaum einer ist so hoch geflogen und so hart gelandet: Das einstige Finanzwunderkind verlor in Rekordzeit Job, Geld und Freunde. Und heute? Mehr dazu hier.

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