Mit Urs Rohner, dem Präsidenten der Credit Suisse, hatte die Zürcher Volkswirtschaftliche Gesellschaft einen hochkarätigen Referenten gewinnen können. Kein Wunder, machte die Wirtschaftselite ihm im Kunsthaus zahlreich ihre Aufwartung - der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt.

Rohner sprach zum Thema «Finanzplatz Schweiz: Prioritäten und Zukunftsperspektiven». Unter den Zuhörern befand sich auch Nationalbankpräsident Thomas Jordan, der wegen der Aufhebung des Mindestkurses und der Einführung von Negativzinsen breite Kreise der Wirtschaft vergrault hatte. Rohner stärkte Jordan allerdings den Rücken: Die Nationalbank habe als unabhängiges Institut entschieden, wie dies in der Verfassung festgeschrieben sei. An dieser Unabhängigkeit sei auch dann nicht zu rütteln, wenn sich politscher Widerstand rege.

Information: ★★★★☆

Networking: ★★★★★

Unterhaltung: ★★★☆☆

Börsenkapital: ★★★★★