Seit 6000 Jahren wird Quinoa in Südamerika kultiviert. Ein Superkorn, reich an Eiweiss, das kein Gluten, dafür Magnesium und Eisen sowie alle lebensnotwendigen Aminosäuren enthält. Dank diesen Nährwerten könnte Quinoa gegen Hunger eingesetzt werden. Dazu muss aber die Anbaufläche stark ausgeweitet werden. Denn die Produktion kann mit der steigenden Nachfrage nicht Schritt halten. Die Folge: Innert weniger Jahre hat sich der Preis verdreifacht.

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Der in Zürich angesiedelte Agrarhändler Ixe erhielt von Bolivien den Auftrag, mit lokalen Bauern und Behörden die Produktion und den Vertrieb von Quinoa auszubauen. Innert zehn Jahren sollen gut eine Million Hektaren für den Anbau erschlossen werden; das entspricht rund einem Viertel der Schweizer Landesfläche! Ixe ist prädestiniert für diese Aufgabe. 50 000 Hektaren eigene Äcker lässt die Firma in Südamerika mit Gemüse und Früchten bestellen, 60 000 Rinder grasen auf Weiden der Sippe. Die vom Mexikaner Alejandro Garcia Alvarez (36) geleitete Gruppe beschäftigt sich zusätzlich zur Landwirtschaft mit Vermögensverwaltung, Rohstoffhandel und Beteiligungen. Nicht nur er, auch seine Eltern, die Schwester und der Schwager haben sich in der Schweiz niedergelassen.