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Christophe ­Hauert
Quelle: ZVG

PersonChristophe ­Hauert

Nachdem die Waadtländer Gemeinden Montreux und Rolle im vergangenen Jahr von Hackern angegriffen worden waren, schoss die Nachfrage nach dem Gütesiegel für Sicherheit von Christophe Hauert steil nach oben. 120 Schweizer Gemeinden seien derzeit daran, sich das Zertifikat vom gemeinnützigen Verein Cyber-safe.ch zu erarbeiten, den Hauert als Generalsekretär führt. Der Verein erstellt Standards für IT-Sicherheit und berät Gemeinden sowie kleine und mittelgrosse Firmen. Um das Label zu erhalten, müssen Organisationen zwischen 3000 und etwas über 10 000 Franken bezahlen, je nach Anzahl Arbeitsplätzen. Das ist nicht viel, weil eine Cyberattacke eine Organisation schnell 100 000 Franken kosten könne. Der Betrag bringt eine Mitgliedschaft im Verein für zwei Jahre, und die Gemeinden und Firmen bekommen unabhängige Beratung sowie das Gütesiegel, wenn ihre IT-Sicherheit ausreichend ist. «Wir beurteilen die IT-Infrastruktur, deren Organisation und das IT-Sicherheits-Wissen der Menschen in der Organisation», sagt Hauert, der in Politikwissenschaften promoviert hat. Um die Leute zu prüfen, würden etwa Phishing-Attacken auf die Firmen versucht. Dabei werden Mitarbeiter zur Preisgabe von sicherheitsrelevanten Informationen wie etwa Passwörtern verleitet. Derzeit arbeitet man wieder an neuen, verbesserten Standards, die Sicherheit bieten und gleichzeitig die Organisationen nicht überfordern.

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