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Christoph Blocher, alt Bundesrat mit Ehefrau Silvia
Quelle: Fabienne Buehler

PersonFamilie Blocher

Reicher Geldsegen im Hause Blocher: Innert Jahresfrist ist das Familienvermögen um vier Milliarden Franken angeschwollen. Dies hat die Politiker- und Unternehmerfamilie in erster Linie den Schwestern Magdalena Martullo-Blocher (51), Rahel Blocher (44) und Miriam Baumann-Blocher (45) zu verdanken. Das Trio hält etwas über 70 Prozent der Aktien an der Ems-Chemie. Zwar bekommt auch der Produzent von Spezialchemie die Corona-Krise und in deren Folge die schleppende Konjunktur zu spüren. Doch die Börse scheint dies nicht zu kratzen, die Aktien legten über zwölf Monate um weit über 20 Prozent zu und bescherten den Mädels einen Vermögenszuwachs von rund drei Milliarden.

Spürbar reicher ist auch Bruder Markus Blocher (49) geworden. Der von ihm zu 72 Prozent beherrschte Pharmazulieferer Dottikon ES bekommt Corona ausgesprochen gut, die Firma wächst, der Aktienkurs explodierte im Jahresvergleich um 160 Prozent und trug Blocher einen Vermögensschub von gegen 700 Millionen Franken ein.

Unzufrieden mit der finanziellen Lage ist einzig Patriarch Christoph Blocher (80). Zwar hat der Alt-Bundesrat einst medienwirksam auf seine Rente verzichtet, forderte aber zehn Jahre später doch 2,7 Millionen ein. Nach monatelangem Seilziehen gesteht ihm der Bundesrat nun 1,1 Millionen zu. Auch ohne den Zustupf aus Bern hätte Blocher seiner Silvia (75) das Haushaltsgeld nicht kürzen müssen: Das Ehepaar, das vor drei Jahren seine goldene Hochzeit feierte, besitzt einen dicken, mehrere hundert Millionen schweren Spargroschen. Für die Differenz von 1,6 Millionen könnten sonst notfalls die Kinder aufkommen; das würde sie 0,001 Prozent ihres Vermögens kosten.

(Stand: November 2020)

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