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Claude_Cornaz
Quelle: ZVG

PersonFamilie Cornaz

Er ist eine eher stille, aber gerade deshalb ziemlich eindrucksvolle Erfolgsgeschichte: der international aktive Familienkonzern Vetropack mit seinen Glasverpackungen. Die Mehrheit der Stimmrechte des 1911 am Genfersee gegründeten Unternehmens wird von den Cornaz-Familien gehalten, die in der Deutsch- und Westschweiz leben und rund zwanzig Personen umfassen. Nun hat Vetropack wieder einmal ein Glaswerk gekauft: in Moldawien. Es wird weitere rund 45 Millionen Franken Umsatz und 450 Mitarbeiter zu der Gruppe addieren, die bereits gut 3300 Leute beschäftigt und trotz Corona 2020 beim Umsatz wieder nahe an die Schwelle von 700 Millionen kommen dürfte. Auch die Betriebsgewinnmargen sollten sich auf dem gesunden Niveau von rund zwölf Prozent halten können. Neu betätigt sich Familienpatron Claude Cornaz (59) ehrenamtlich in der Stiftung Alterszentrum Region Bülach.

Dank eines Aktiensplits von eins zu fünfzig teilte sich der Preis eines Anteilscheins der Vetropack Holding vom Allzeithoch, das bei über 3200 Franken lag, in erträglich zu finanzierende Bruchteile. Zugleich gibt der Konzern künftig nur noch Namenaktien aus, die bisher ebenfalls kursierenden Inhaberaktien gehören der Vergangenheit an. Zudem haben die Familien einen Teil ihrer nicht kotierten Namenaktien in kotierte Papiere umgewandelt. Damit sinkt ihr Stimmenanteil von bisher 80 auf rund 76 Prozent. An Kapital verbleiben 47 Prozent in ihren Händen.

(Stand: November 2020)

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