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Alexander Ospelt, Verwaltungsratspräsident der Ospelt Group.
Quelle: Samuel Trümpy / 13 Photo

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Geschlossene Gastrobetriebe und aufwendige Massnahmen zur Verhinderung von Covid-19 im Betrieb: Für den Lebensmittelhersteller Ospelt mit Hauptsitz in Liechtenstein ist dieses Jahr herausfordernd. Doch Alexander Ospelt (58), VR-Präsident des Familienunternehmens, bleibt positiv: «Umsatzmässig liegen wir sogar leicht über Vorjahr.» Dank dem Boom bei Convenience-Produkten wie Tiefkühlpizzen und Tierfutter. Auch Letzteres wurde im Frühjahr gehamstert.

Die Ospelt-Gruppe beschäftigt an fünf Standorten in Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland rund 1800 Mitarbeitende und macht gut 700 Millionen Franken Umsatz. Die Eigenmarke Malbuner steuert rund ein Fünftel zum Umsatz bei, gut ein Drittel liefert die Tierfuttersparte, und ein weiteres Drittel machen Tiefkühlpizzen und andere Convenience-Produkte aus. Gewinnzahlen werden nicht publiziert. Nur so viel lässt sich der Firmenchef entlocken: «Gewinne werden zum grossen Teil reinvestiert.» So wurde kürzlich von Nestlé die Brotaufstrichmarke Le Parfait übernommen und die Produktion ins heimische Bendern verlagert.

Bedient wird auch die wachsende Nachfrage nach Fleischlosem, wozu seit Kurzem eine Partnerschaft mit Livekindly Collective besteht, einem internationalen Anbieter veganer Fleischersatzprodukte. Mittlerweile hat Ospelt in allen Bereichen vegetarische und vegane Produkte im Angebot. Mit Alexander Ospelts ältestem Sohn Philipp ist bereits die nächste Generation im Unternehmen engagiert. Der zweite Sohn Martin, ein gelernter Koch, führt seit Kurzem das familieneigene Restaurant in Vaduz.

(Stand: November 2020)

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