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Franziska Tschudi-Sauber
Quelle: Boris Gassmann/Punktmagazin

PersonFamilie Tschudi

2019 war kein einfaches Jahr für die Weidmann-Gruppe: So hat China weit weniger in den Aufbau neuer Stromnetze investiert als angekündigt, was indirekt Folgen hat für die zwei Schweizer Weidmann-Standorte, wo Isolationsmaterialien und -komponenten aus Zellulose für europäische und asiatische Transformatorenhersteller entwickelt und produziert werden.

Franziska Tschudi Sauber (60), die das Fami­lienunternehmen führt, reagierte auf den Nachfragerückgang zuerst mit Kurzarbeit. Doch inzwischen sieht sie für die Komponentenherstellung keine Zukunft mehr in der Schweiz. «Wegen des starken Frankens», wie sie betont. Aber auch weil etwa China bei Infrastrukturaufträgen vermehrt darauf pocht, dass die Produktion auf heimischem Boden stattfindet. Bis Ende 2022 dürften in Rapperswil-Jona SG und Ennenda GL bis zu 120 der knapp 500 Schweizer Stellen abgebaut werden. «Ein sehr gutes Wachstum» weist Weidmann gemäss Tschudi Sauber bei der Medizintechniksparte aus. 

 

(Stand: November 2019)

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