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19.09.2019., Rovinj, Croatia - 12th Weekend media festival. Masterclass: "How to Run Luxury Brands" at Hotel Park. Jean Claude Biver. Photo: Borna Filic/PIXSELL [ Rechtehinweis: picture alliance/PIXSELL ]
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Person Jean-Claude Biver

Lange bewohnte Jean-Claude Biver eine schlossartige Villa mit Bauernhof in La Tour-de-Peilz, einem Dorf im Waadtland, idyllisch am Genfersee gelegen. Vor einigen Monaten packte der 70-Jährige seine Siebensachen und zog in die Hügel nach Schindellegi SZ. Nicht der tiefen Besteuerung wegen, wie Biver gegenüber dem «Boten der Urschweiz» betont. Ihm gefalle es im Schwyzer Dorf «phänomenal». Als ihm der Pictet-Bankier Boris Collardi (45) erzählte, sein Haus in Schindellegi stehe leer, habe er die Chance gepackt. Im Sommer mache er Touren mit dem Mountainbike, im Winter stehe er drei- bis viermal wöchentlich auf den Skiern.  

Biver ist seit 50 Jahren in der Uhrenindustrie tätig und hat sich dabei ­einen erstklassigen Namen geschaffen. Zu Vermögen kam der gebürtige ­Luxemburger dank seiner Beteiligung an der Uhrenfirma Hublot. Biver verschaffte der Marke neuen Glanz und Wachstum, später wurde sie von LVMH übernommen. Und für den französischen Luxuskonzern arbeitet Biver bis heute als Leiter der Uhrensparte. Sein Vertrag läuft noch bis Ende Jahr, vielleicht bleibe er noch etwas länger. 

Eigentlich wollte der profilierte Uhrenmanager erst mit 80 Jahren in den Ruhestand gehen. Nun hat er bereits mit 70 begonnen, sich schrittweise aufs Altenteil zurückzuziehen, nicht zuletzt aus Gesundheitsgründen. Doch Biver wäre nicht Biver, wenn er im Hinterkopf nicht weitere Ideen wälzen würde. Jährlich hält er Dutzende Vorträge vor Studenten. Diese Kontakte brachten ihn auf die Idee, zusammen mit Studenten und Uhrmachern eine völlig neue Uhrenmarke zu lancieren. Ein Traum – noch. 

 

(Stand: November 2019)

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