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Jean Luc Favre
Quelle: Mark Henley / Panos Pictures pour Le Temps

PersonJean-Luc Favre

Elektrobusse, Wasserstoff-Camions, grenzüberschreitende S-Bahn. Wenn sich in der Region Genf in den letzten Jahren Spannendes ereignete im Bereich Verkehr, war er meist beteiligt: Jean-Luc Favre (53). Der Ex-ABB-Manager, der 2017 als Leiter des Genfer Werks für Eisenbahnprodukte zurücktrat, gilt als kreativer Geist und talentierter Netzwerker.

2017 wurde Tosa eingeweiht, ein kabelloser Elektrobus, den ABB Sécherion unter Favres Leitung mit dem Bushersteller Hess entwickelt hatte. Der Bus mit Schnellladetechnologie verkehrt seither in Genf und wurde bereits an weitere ÖV-Betreiber verkauft. Auch als Partnerschaft wurde der Wasserstoff 40 Tönner GOH entwickelt, der 2019 mit der Migros vorgestellt wurde. Mit dabei waren Start-ups wie beispielsweise GreenGT, die sich die Entwicklung hocheffizienter Wasserstoffantriebe zum Ziel gesetzt hat.

Es ist diese Vernetzung, die Favre einbringt. Er ist nicht nur Präsident der Arbeitgeberorganisation Union des Associations Patronales Genevoises, sondern sitzt auch in weiteren Organisationen, Stiftungen und Verwaltungsräten. So ist er Präsident der Nomads Foundation, die ihrerseits am Wasserstoffprojekt beteiligt war. Nomads hat sich zum Ziel gesetzt, Forscher und Start-ups zu vernetzen – sei es mit physischen Hubs, sei es mit digitalen Initiativen wie -einer Netzwerk-Datenbank.

Nach dem Rücktritt bei ABB zog es Favre nicht etwa ins Ausland, sondern er engagierte sich noch stärker in Genf. So auch beim binationalen Léman Express, der seit Ende 2019 als S-Bahn die schweizerischen und französischen Vororte Genfs miteinander verbindet.

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